Aktivitätenliste

Suchfeld
Startseite > Aktivitätenliste

Aktivitätenliste

Im Rahmen der Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), wurde auch ein Aktivitätenkatalog erstellt, welcher vom Energieteam nach und nach abgearbeitet wird.


Sie erfahren hier immer den aktuellen Stand zu den verschiedenen Projekten.

Aktivität
Aktueller Stand
Energetische Vorgaben in Bebauungsplänen
Wurde in Gemeinderatsklausur behandelt. Demnächst kein neuer Bebauungsplan geplant.
Nahwärmenetz Heimenkirch
Energieberatung
Zweckbindung der Konzessionsabgabe für Energieprojekte
Stand März 2012:
Geld wird für Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung in der Kemptener Straße, Sürgenstraße, Sonnenhalde und Hochgratstraße verwendet.
Verbräuche öffentlicher Gebäude festhalten (monatlich + mehr Zählpunkte)
Verbräuche werden monatlich erfasst.
Vorschlagswesen Energieeffizienz für Gemeindemitarbeiter
Raumnutzungskonzept Musikerheim
Die Heizungssteuerung wurde im Sommer 2014 umgebaut.
Regelmäßige Schulungen
Steigerung Effizienz Abwassersystem / -pumpen
Kurze Infoveranstaltungen für interessierte Mitbürger
Effiziente Wasserversorgung
Anreize für die Nutzung der Bahn schaffen
Kostenlose Jugenbahncard für Heimenkircher zum 15. Geburtstag
Publikation von ÖPNV-Daten
Veröffentlichung der neuen Fahrplandaten im Heimenkircher Bote
Durchgehender Radweg durch Heimenkirch
Schulung Eco-drive
Energetisch Verantwortlicher (Energiemanager) + Festlegung der Verantwortlichkeiten + Aufgaben in der Verwaltung
Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation
Energiesparmaßnahme Straßenbeleuchtung
Straßenbeleuchtung wurde in der Kemptener Straße, Sürgenstraße, Sonnenhalde und Hochgratstraße auf LED-Beleuchtung umgerüstet

Aktuelles

Aktuelles |

Markt Heimenkirch bietet Bürgern kostenlose Solarchecks an
eza! -Energieberatung wird um attraktive Vor-Ort-Angebote erweitert


Ist mein Dach für eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage geeignet? Und wenn ja, mit welchen Erträgen kann ich als Hausbesitzer rechnen? Fragen, die Energieexperten beim Solarcheck beantworten. Es handelt sich dabei um eine von mehreren neuen Dienstleistungen, die die Marktgemeinde in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) ihren Bürgern kostenlos anbietet.

Insbesondere im Allgäu mit seinen vielen Sonnenstunden schlummern in der Nutzung der Solarenergie noch große Potenziale – was die Stromerzeugung, aber auch die Warmwasserbereitung und den Einsatz zur Heizungsunterstützung betrifft. Auf Wunsch nimmt ein eza! -Energieberater vor Ort den Zustand des Daches unter die Lupe, überprüft die Ausrichtung und Verschattung und errechnet daraus die zu erwartende solaren Gewinne.
Der Solarcheck ist nicht das einzige Angebot im Energieberatungspaket der  Marktgemeinde Heimenkirch. Ab sofort können sich Hausbesitzer auch im Rahmen von Vor-Ort-Beratungen den Rat der eza! -Fachleute zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen einholen. Weitere Bestandteile des neuen Beratungsangebots sind Heizungsvisiten und Stromsparchecks. Während beim Stromsparcheck der bisherige Stromverbrauch analysiert wird und der eza! -Experte praktische Energiespartipps gibt, liefert die Heizungsvisite dem Hausbesitzer Informationen, wie die Anlage optimiert werden kann oder ob die eingesetzte Technik veraltet ist und deshalb gegen eine neue, effizientere ausgetauscht werden sollte. Sämtliche Beratungsangebote sind ein Service der Marktgemeinde Heimenkirch und für die ortsansässigen Bürger kostenlos.

Anmeldung für die Kurzchecks vor Ort:
Im Rathaus unter der Telefonnummer 08381-805-11

Alfons Sinz, Georg Lindl und Tino Kanetzki vom Energieteam Heimenkirch (vordere Reihe, v. li.) und Bürgermeister Markus Reichart (hinten Mitte) haben ein Energiekonzept. Ebenfalls auf dem Bild: Marcus Mohr (hi. li.) und Klaus Martin (hi. re.) von der Thüga Energie.

Thüga Energie berät Städte und Gemeinden
Wie ist der energetische Zustand kommunaler Gebäude? Diese Frage stellen sich immer mehr Städte und Gemeinden, die bei der Bewirtschaftung ihrer eigenen Liegenschaften mit gutem Beispiel vorangehen wollen. Heimenkirch im Allgäu hat eine Antwort auf die Frage erhalten. Klaus Martin von der Thüga Energie hat ein umfassendes Energiekonzept erstellt und Vorschläge für Möglichkeiten zur Energieeinsparung unterbreitet. Das Konzept dient im Rathaus nun als Anhaltspunkt für künftige Modernisierungsmaßnahmen. 

„Überlegungen, wie man die städtischen Gebäude effizient beheizen kann, gab es verschiedene“, erzählt Georg Lindl, der das Energieteam leitet, in dem sich Gemeinderäte und Bürger gemeinsam für den Klimaschutz auf lokaler Ebene engagieren. „Eine neutrale Einschätzung von Experten war uns aber wichtig, um im Gemeinderat Empfehlungen abzugeben“, ergänzt Anton Volkwein von der Gemeinde Heimenkirch. Das Energiekonzept der Thüga Energie konnte dabei helfen. „Wir haben insgesamt zehn Gebäude umfassend thermografiert, analysiert und den Energiebedarf der letzten Jahre betrachtet“, berichtet Energieberater Klaus Martin. „Einige der Gebäude, wie der Kindergarten oder das historische Paul-Bäck-Haus, sind in einem sehr guten energetischen Zustand“, bescheinigt der Experte. „Bei anderen, wie zum Beispiel Schule, Feuerwehrhaus, Rathaus oder altes Pfarrhaus besteht jedoch nach und nach Handlungsbedarf.“

Neues BHKW für Schule und Turnhalle

Das umfassende Energiekonzept hatte die Thüga Energie im Sommer 2014 dem Energieteam und dem Gemeinderat vorgestellt. Auf dessen Grundlage fiel auch der Beschluss, die Heizzentrale der Grund- und Hauptschule zu sanieren. Der kombinierte Öl- und Gaskessel, der seit Ende der 80-er Jahre in Betrieb ist, wird in den kommenden Monaten durch ein modernes Erdgas-Blockheizkraftwerk ersetzt. Dieses erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme für die Schule und die angrenzende Turnhalle. „Mit dem selbst erzeugten Strom kann die Gemeinde einen Großteil des Bedarfs für die beiden Gebäude decken und muss so deutlich weniger Strom einkaufen“, erklärt Martin. Zudem kann Heimenkirch durch die staatliche KWK-Förderung zusätzlich profitieren. 

Es sind jedoch nicht immer umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig, um den Energiebedarf zu senken. Das zeigt das Beispiel Feuerwehrhaus. „Ein hydraulischer Abgleich und die Isolierung der Heizungsrohre sind relativ einfach zu bewerkstelligen“, erklärt Klaus Martin. „Werden zusätzlich Fenster neu eingestellt und Dichtungen erneuert, kann der Wärmeverlust weiter reduziert werden.“ Deckenventilatoren können in Gebäuden mit hohen Räumen verhindern, dass sich die Wärme im Deckenbereich staut. Eine Maßnahme, die nicht nur für das Feuerwehrhaus, sondern auch für den Bauhof empfohlen wurde.

Das ausführliche Energiekonzept inklusive Thermografie hat einen weiteren Vorteil. „Wir als Kommune haben damit ein strategisches Planungsinstrument in der Hand, das uns einen Überblick über die momentane und eine Leitlinie für die zukünftige Energieversorgung liefert“, erklärt Bürgermeister Reichart.

Energie zu sparen ist wichtiger denn je. Bisher war es im Musikerheim nur möglich „allgemein“ zu heizen. Das hatte zur Folge, dass sowohl im Probenraum, als auch im Wirtschaftsraum die gleiche Raumtemperatur angesagt war, auch wenn einer der Räume nicht benutzt wurde. 
Auf Initiative des Energieteams wurde am Samstag, den 26. Juli von 8 bis 22 Uhr die Steuerung der Heizung im Musikerheim auf Energiespar-Betrieb umgebaut. Die Umbauarbeiten wurden alle von acht freiwilligen Helfern der Musikkapelle unter Leitung von Christian Prinz und Anleitung von Robert Sinz durchgeführt.

Alle neuen Teile wurden von der Fa. Sinz, Meckatz geliefert. An allen betroffenen Heizkörpern im Wirtschafts- und Probenraum wurden die bisherigen manuellen Regelventile durch neue, schaltbare Ventile ausgetauscht und an das neu verlegte KNX-Bussystem angeschlossen. Dadurch werden in Zukunft die beiden Räume getrennt voneinander mit der jeweils gewünschten Wärme automatisch per Schaltuhr gesteuert, was vorher nicht möglich war. Bei unvorhersehbaren Zeiten kann die Steuerung durch manuellen Eingriff erfolgen.
Die Kosten für die Maßnahme, die aus dem Budget des Energieteams bestritten werden, amortisieren sich in ca. drei bis vier Jahren. Als Dank für den Einsatz gibt es für alle Mitwirkenden noch eine gemütliche Hockate mit einer zünftigen Brotzeit.

des Marktes Heimenkirch für den Bereich Außenbeleuchtung
Vorhabenzeitraum: 01.06.2012 – 31.05.2013

Partner: Vorarlberger Kraftwerke AG

Vorhabenbeschreibung:
Erneuerung der Straßenbeleuchtung an der innerörtlichen Bundesstraße auf rund 1,6 km mit 34 Lichtpunkten sowie drei Ortsstraßen auf rund 0,5 km mit 11 Lichtpunkten

Förderkennkeichen: 03KS3409

Weiter zur Homepage BMU  
Weiter zur Homepage Projektträger Jülich

Energieberatung & Tipps

Energieberatung & Tipps |

Energieberatung & Tipps

Energietipp des Monats

LED-Lampe: Lichtgestalt für Energiesparer
Sich von Dingen zu trennen, fällt manchmal schwer – im Falle der
Glühlampe gibt es viele gute Gründe für einen Schnitt. So verbraucht eine
LED-Leuchte im Vergleich zur herkömmlichen Glühlampe 80 Prozent
weniger Strom. Ein Vier-Personen-Haushalt, der seine Beleuchtung
komplett auf LED (Light Emitting Diodes) umstellt, senkt seine
Stromkosten um rund 100 Euro. Das Vorurteil, LED-Leuchten seien sehr
teuer, hält sich hartnäckig, obwohl der Handel mittlerweile gute Modelle zu
Preisen von circa sechs bis 15 Euro je nach Leistung anbietet. Angesichts
der um ein Vielfaches höheren Lebensdauer gegenüber der Glühlampe
und auch der Energiesparlampe lohnt sich der Kauf einer LED-Leuchte auf
jeden Fall. Und im Gegensatz zur Energiesparlampe erreicht das LEDProdukt
sofort nach dem Einschalten seine maximale Helligkeit, macht ein
angenehmes Licht und enthält kein Quecksilber. Wichtig: Beim Kauf einer
LED-Leuchte sollte man auf eine ausreichend hohe Leuchtkraft achten
und nicht am falschen Ende sparen. Eine 5 Watt-LED macht ungefähr so
hell wie eine 40-Watt-Glühlampe. Der in der Regel auf der Verpackung
angegebene Vergleichswert zur herkömmlichen Glühlampe bietet einen
guten Anhaltspunkt.
Übrigens: Für Nostalgiker gibt es so genannte Filament-LEDs in
Glühlampenform…


Weitere Energietipps gibt es bei den Energieberatern des Energie- und
Umweltzentrums Allgäu (eza!) unter 0831 9602860 oder im
Internet unter www.eza.eu.

Beratung

Hier finden Sie wichtige Adressen und Ansprechpartner aus der Region zum Thema Energie.

Energieberatung durch EZA
eza! Energie- & Umweltzentrum Allgäu 
Burgstrasse 26
87435 Kempten

Energieberatung 0180 5333522
Verwaltung 0831 960286-10
Fax 0831 960286-90
E-Mail schreiben

Klimaschutzkonzept

Klimaschutzkonzept |

Klimaschutzkonzept

Das Energieteam Heimenkirch hat im Zeitraum von April 2010 bis Anfang 2011 in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) ein Klimaschutzkonzept mit dem Hauptziel durch Erstellung einer energiepolitischen Aktivitätenliste und deren Abarbeitung den Energieverbrauch, besonders
den Verbrauch fossiler Energieträger, zu senken sowie Reduzierung klima- und umweltschädlicher Emissionen, für den Markt Heimenkirch ausgearbeitet. Dieses Klimaschutzkonzept kann unter dem untenstehendem Link eingesehen werden.

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: 

Öffnungszeiten

Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet: 

Montag
08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag
08:00 - 12:00 Uhr
und 14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch
08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag
08:00 - 12:00 Uhr
und 14:00 - 16:00 Uhr
Freitag
08:00 - 12:00 Uhr